Das dtec.bw wird ein Jahr alt und offiziell Teil des »DARP«

11 August 2021

Im August 2020 wurde das Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw) als eine von der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) gemeinsam getragene Einrichtung gegründet. Nach nur einem Jahr kann das Zentrum eine beachtliche Bilanz vorweisen: Das dtec.bw hat nicht nur 68 Forschungsprojekte zu Schlüssel- und Zukunftstechnologien erfolgreich auf den Weg gebracht, sondern ist auch fester Bestandteil strategischer Handlungsfelder der digitalen Souveränität des BMVg. Das Zentrum ist zudem eine von zwei Maßnahmen des BMVg im milliardenschweren Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP).

dtec.bw als Wegbereiter der digitalen Souveränität

Die Covid-19-Krise hat noch einmal verdeutlicht, wie notwendig Digitalisierung und neue Technologien sind – in Deutschland und Europa. Auch die sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands und Europas sind in den zurückliegenden Jahren größer, volatiler und komplexer geworden. Fortschritte in der Forschung und der Entwicklung neuer Technologien werden künftig grundlegende Auswirkungen auf die sicherheitsrelevanten Systeme und die Handlungsfähigkeit Deutschlands haben. Das dtec.bw soll als Forschungszentrum nicht nur dazu beitragen, die Folgen der Covid-19-Krise zu bekämpfen, es „[…] soll zu einem entscheidenden Wegbereiter für die Erhöhung der nationalen Verfügbarkeit digitaler und technologischer Innovationen für öffentliche und private Bereiche werden“, bekräftigte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihren Besuchen im Juli 2021 an beiden Universitäten der Bundeswehr und dem dtec.bw.

Innovations- und Zukunftsfähigkeit durch Spitzenforschung in 68 Forschungsprojekten

Das dtec.bw adressiert mit seinen Projekten mehrere zentrale Kompetenzfelder der deutschen und europäischen Forschungs- und Innovationslandschaft und fördert eine große Bandbreite an hochspezialisierten Forschungsvorhaben. Mit aktuell 68 gestarteten Projekten wird ein einzigartiges Themenspektrum bedient, das unter anderem Raumfahrttechnik, 5G- und 6G-Technologie, Quantentechnologie, Mobilität der Zukunft, Cybersicherheit, Sensorik und Künstliche Intelligenz bis hin zu Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt abdeckt. Ausnahmslos alle Forschungsprojekte werden gemeinsam mit einem oder mehreren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung durchgeführt. Insbesondere auch Dienststellen der Bundeswehr, die an den Forschungsprojekten beteiligt sind, werden auf diese Weise besser als bisher mit Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt.

dtec.bw als Teil des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans

Der hohe Stellenwert des dtec.bw und die Relevanz der Forschungsprojekte werden durch die Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) unterstrichen: Als eine von zwei eingereichten Maßnahmen des BMVg ist das Zentrum ein wesentlicher Bestandteil des Aufbauplans. Der DARP der Bundesregierung beinhaltet konkrete Maßnahmen und Investitionspläne in Klimaschutz, Energiewende und neue digitale Technologien, um gestärkt aus der Covid-19-Krise hervorzugehen. Im Rahmen des Programms „Next Generation EU“ stellt die Europäische Kommission den Mitgliedstaaten umfangreiche Gelder zur Krisenbewältigung zur Verfügung. Damit ist das dtec.bw nach nur einem Jahr nicht nur fester Bestandteil strategischer Handlungsfelder der digitalen Souveränität des BMVg, sondern auch Teil eines der größten Konjunkturpakete der EU.

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Ansprechperson:

André Maier
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dtec.bw
Tel.: +49 89 6004-4506
E-Mail: andre.maier@unibw.de


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Bildquelle: © iStockphoto/Maier