»iMOD« erforscht die künftige Produktion von Flugzeugen

2 August 2021

Im Rahmen des Projektes »iMOD - Automatisierung, Digitalisierung und Optimierung« des dtec.bw wird an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg an der Zukunft des Flugzeugbaus geforscht. Die Zeitung »WELT« sprach dazu mit Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay.

Optimierung der Flugzeugfertigung

Digitalisierung und Automatisierung sind hochrelevant für die Zukunft der Luftfahrtbranche und vor allem auch in der Produktion von Flugzeugen. Künftig müssen Hersteller automatisierter und individueller produzieren können. Das Projekt »iMOD« adressiert genau diese Automatisierung, Digitalisierung und logistische Optimierung von Montageprozessen in der Flugzeugproduktion. Es wird erforscht, wie sich die Flugzeugfertigung und die zugehörige Intralogistik durch den Einsatz autonomer Roboter, flexibler Transportressourcen und neu gestalteter Abläufe hinsichtlich Wandlungsfähigkeit und Kosten optimieren lassen. Der Projektleiter und Professor an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg Alexander Fay erklärt im Gespräch das Ziel »die bessere Nutzung teurer Ressourcen« und die Möglichkeit zur Produktion von »individualisierten Flugzeugen«.

Unterstützung durch autonome Technologie

Für die Flugzeugmontage und die zugehörige Logistik sollen Roboter-Komponenten und Programme einfach und schnell für bestimmte Aufgaben zusammengestellt werden können, um Arbeiter bei unergonomischen, sich wiederholenden oder körperlich anstrengenden Aufgaben zu unterstützen. Zusätzlich sollen »Digitale Zwillinge« zur Simulation und Absicherung der Prozesse eingesetzt werden. Eine solche Wandlungsfähigkeit in der Produktion soll ermöglichen, individualisierte Flugzeuge in effizienter Serienproduktion herzustellen und damit den Flugzeugbau-Standort Deutschland zu sichern. Dazu kooperiert man innerhalb des Projektes unter anderem mit Airbus in Hamburg, mit dem Ziel, die Automatisierung und Digitalisierung im Flugzeugbau voranzutreiben.

 

Der vollständigen Artikel ist hier auf WELT.de nachzulesen. Informationen zum Projekt finden sie auf der Projektseite »iMOD«.

 

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Ansprechperson:

Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay
Helmut-Schmidt-Universität | Universität der Bundeswehr Hamburg
Professur für Automatisierungstechnik (AUT)
Fakultät für Maschinenbau

Tel.: +49 40 6541-2719
E-Mail: alexander.fay@hsu-hh.de


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Bildquelle: © iStockphoto/xenotar