»MORE« erhält exklusive Fahrzeuge und einen hochmodernen Prüfstand

27 September 2021

Das Projekt »MORE - Munich Mobility Research Campus« baut auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) eine Modellstadt der Mobilität der Zukunft auf. In vier Forschungsfeldern werden die Innovationen der Mobilität von morgen vorangetrieben. Das Projektteam konnte jetzt zwei exklusive Mercedes GLC F-CELL Brennstoffzellenfahrzeuge für die Forschung entgegennehmen und baut zudem aktuell einen hochmodernen Rollenprüfstand auf.

Exklusive Brennstoffzellenfahrzeuge abgeholt

Der Mercedes GLC F-CELL ist ein in Kleinserie gebautes Brennstoffzellenfahrzeug, das nie an die Öffentlichkeit verkauft wurde. Die UniBw M hat zu Forschungszwecken die letzten beiden von diesem Modell je gebauten Exemplare erhalten und konnte sie in Berlin abholen. Der GLC F-CELL hat als Wasserstoff-Plug-in-Hybrid ein außergewöhnliches Antriebskonzept und verbindet Elektromotor und Brennstoffzelle in einem Fahrzeug. Er kann damit lokal emissionsfrei bewegt werden und kann vor allem innerhalb des Projektes Forschungsdaten für das Fahren mit vier unterschiedlichen Betriebsarten liefern: Im Hybrid-Modus bekommt das Fahrzeug Energie aus beiden Energiequellen, der Batterie und der Brennstoffzelle, im F-CELL-Modus wird ausschließlich die Energie aus Wasserstoff verbraucht, im Batterie-Modus hingegen ausschließlich aus Strom und im Charge-Modus hat das Laden des Akkus Priorität.

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Abholung der Fahrzeuge in Berlin

Hochmoderner Rollenprüfstand aufgebaut

Neben den beiden neuen Wasserstoff-Fahrzeugen wird aktuell ein neuer, hochmoderner Rollenprüfstand für die Antriebsstrangforschung aufgebaut. Gemeinsam mit den Projektpartnern KS Engineering und AIP Automotive wird der Prüfstand installiert, um innovative konventionelle, hybride und elektrische Antriebe für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Einzel-, Zwei- und Vierrad-Betrieb mit bis zu 500 kW Dauer- und 600 kW Spitzenleistung werden hier möglich sein. Fortschrittliche CVS-Systeme, FTIR-Spektrometer und elektrische Leistungsanbindung für konventionelle und erneuerbare Kraftstoffe inkl. Wasserstoff werden ebenfalls bald in den Laboren an der UniBw M verfügbar sein. Neben dem Projekt »MORE« verfügen nur wenige andere Forschungseinrichtungen über solche Prüfstände.

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Aufbau des Rollenprüfstandes


Weitere Informationen zum Projekt »MORE« finden Sie hier: Projekt »MORE«

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Ansprechpersonen:

Prof. Dr. Christian Trapp
Institut für Energie- und Antriebstechnik
Universität der Bundeswehr München
Tel.: +49 89 6004-2151
E-Mail: christian.trapp@unibw.de

 

André Maier
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dtec.bw
Tel.: +49 89 6004-4506
E-Mail: andre.maier@unibw.de

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Bildquellen: © Universität der Bundeswehr München/MORE