UniBw M erhält eigene 5G-Frequenz im Rahmen von dtec.bw-Projekten

20 Juli 2021

Die Bundesnetzagentur hat der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) einen 5G-Frequenzbereich zur Nutzung in den dtec.bw-Forschungsprojekten »MORE« (Munich Mobility Research Campus) und »SeRANIS« (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space) zugewiesen.

Maßgeschneidertes Mobilfunknetz für die Forschung

Das Projekt »MORE« erforscht die Zukunft der digitalisierten und vernetzten Mobilität, das Projekt »SeRANIS« wird den Nutzen und die technologische Reife von weltraumbasierten Schlüsseltechnologien der Digitalisierung untersuchen und demonstrieren. Die beiden Forschungsprojekte haben nun die Möglichkeiten die neue Mobilfunktechnik für diverse Anwendungen auf dem Campusgelände der Universität der Bundeswehr München zu testen und zu nutzen. In den kommenden Monaten ist das Ziel ein sogenanntes Campus-Netz aufzubauen, ein maßgeschneiderte Mobilfunknetz, im Frequenzbereich zwischen 3.7 und 3.8 GHz. »Damit eröffnen sich uns hervorragende Möglichkeiten den Aufbau und Betrieb von Kommunikationsnetzen und die sichere Vernetzung der nächsten Generation voranzutreiben«, erklärt der wiss. Gruppenleiter Florian Völk, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass eine eigene 5G-Frequenz Realität wird.

Vorbereitung auf den 6G Mobilfunkstandard

Die Forschung mit dem Mobilfunknetz soll wichtige Impulse für die Entwicklung des zukünftigen Mobilfunkstandards 6G und damit eine der großen Transformationen unserer Zeit liefern. Bei »MORE« haben die Anwendungen einen starken Bezug zum autonomen Fahren und der Vernetzung von Fahrzeugen mit der Infrastruktur. »SeRANIS« fokussiert sich auf die Anbindung des Mobilfunknetzes über einen innerhalb des Projektes zu entwickelnden Experimentalsatelliten. Die Satellitenkommunikation ist auch für die Bundeswehr von besonderer Bedeutung um Kommunikationsinfrastrukturen weltweit betreiben zu können. Beiden dtec.bw-Projekten ermöglicht die Frequenzzuweisung somit gezielte Beiträge für die Digitalisierungs- und Technologieforschung öffentlicher und privater Bedarfsträger.

 

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Ansprechpersonen:

Prof. Dr. rer. nat. Antje Gieraths (Projekt »MORE«)
UniBw M / Institut für Verteilte Intelligente Systeme, Professorin für Internet of Things
Tel.: +49 89 6004-4631
E-Mail: antje.gieraths@unibw.de

Prof. Dr.-Ing. Petra Weitkemper (Projekt »SeRANIS«)
UniBw M / Institut für Nachrichtentechnik und Datenübertragungstechnik, Professorin für Informationsübertragungssysteme
Tel.: +49 89 6004-3602
E-Mail: petra.weitkemper@unibw.de

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Bildquelle: © iStockphoto/royyimzy