KOKO – Konflikte verstehen und Kompetenzen vermitteln

KOKO. Konflikt und Kommunikation.

Die digitale Transformation der Gesellschaft, die Diffusion politischer Entscheidungen, ihre mediale Berichterstattung sowie die korrespondierenden Social-Media-Diskurse verändern das Erleben und damit die Eskalationsdynamiken gesellschaftlicher Konflikte grundlegend. Als konsequente Weiterentwicklung des Forschungszentrums RISK intendiert der interdisziplinäre Wissenschaftsverbund aus Psychologie, Politikwissenschaft und Journalistik Wirkungszusammenhänge zu modellieren, um u. a. Conflict Early Warning Modelle zu verbessern und damit z. B. politischen Akteuren Interventionsstrategien an die Hand zu geben.


Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 31.12.2024


Grafische Darstellung sozialer Konflikte


Gleichzeitig greift KOKO die Idee der Third Mission auf und entwickelt und implementiert ein innovatives, online-basiertes Wissens- und Kompetenztransferkonzept. Durch Marketingmaßnahmen flankiert werden Erkenntnisse zur nachhaltig gewaltfreien Beilegung sozialer Konflikte über moderne, reaktanzreduzierte Peer-to-Peer-Konzepte Social-Media-basiert einem breiten Teil der Bevölkerung vermittelt. Dies erhöht die Sensibilität der Bevölkerung für Eskalationsdynamiken insbesondere im digitalen Raum, verbessert Konfliktkompetenzen und trägt damit zu einer friedlicheren Gesellschaft bei.

Projektleitung

Prof. Dr. Jürgen Maes
Universität der Bundeswehr München
Institut für Psychologie
Professur für Sozial- und Konfliktpsychologie
Tel.: +49 89 6004-3154
E-Mail: juergen.maes@unibw.de

Dr. Mathias Jaudas
Universität der Bundeswehr München
Institut für Psychologie
Professur für Sozial- und Konfliktpsychologie
Tel.: +49 89 6004-5123
E-Mail: mathias.jaudas@unibw.de

Projektbeteiligte