Media for Peace (M4P) – Friedensfördernder Journalismus

Friedensfördernder Journalismus in den (Post-)Konfliktregionen Libanon und Afghanistan

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt »Media for Peace« (M4P) verfolgt das Ziel, Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um mit einem Journalismus, der innovativ, nachhaltig und ethisch orientiert ist, in Kriegs- und Konfliktregionen konfliktsensitiv, deeskalierend und friedensfördernd tätig zu sein.

Das Projekt konzentriert sich dazu auf zwei spezifisch ausgewählte Länder: Afghanistan und den Libanon. Afghanistan ist ein Land mit aktiven Kampfhandlungen, der Libanon dagegen eines im Post-Konflikt-Status. Die Fokussierung auf diese beiden Länder ermöglicht eine vergleichende Vorgehensweise vor allem im Hinblick auf stattfindende Stabilisierungs- und Friedensprozesse. Methodisch werden zum einen Leitfadengespräche geführt, zum anderen Informationen aus sozialen Netzwerken wie beispielsweise Twitter analysiert. Unter Nutzung von Big-Data-Methoden und künstlicher Intelligenz können sowohl Themenentwicklungen ausgewertet als auch Desinformation erkannt werden. Auf Basis der Forschungsergebnisse wird eine journalistische Plattform für konfliktsensitiven, deeskalierenden und friedensfördernden Journalismus entwickelt und evaluiert, die sowohl von zivilgesellschaftlichen als auch militärischen Akteuren zur Friedensförderung in Konfliktregionen nutzbar sein wird. Diese Plattform wird in Kooperation mit dem Media Lab Bayern, dem Innovations-Hub für Medien, entwickelt. Mithilfe von modernen Innovationsmethoden in den Bereichen Research, Prototyping und Development entwickeln elf internationale Fellows u.a. aus Afghanistan und dem Libanon ab Oktober 2022 innovative Lösungsansätze, mit denen Journalismus zu mehr Frieden beitragen kann.


Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 31.12.2024


Kontakt

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Projektbeteiligte

Universität der Bundeswehr München
Fakultät für Informatik
Forschungsinstitut Cyber Defence (CODE)
Geschäftsbereichsleiter Cyber Defence

Dr. Nils gentschen Felde
E-Mail: felde@unibw.de
www.unibw.de/code