Doktorandennetzwerk beleuchtet wegweisende Brückenüberwachung

17 November 2023

Am 9. und 10. November 2023 fand das 5. Doktorandennetzwerktreffen der »Digitalen Brücke« an der Universität der Bundeswehr München statt, und setzte damit die erfolgreiche Tradition der Wissensvernetzung und Forschungsaustauschs fort.

Seit den letzten vier Treffen hat das Doktorandennetzwerk »Digitale Brücke« seine Mission, die Forschung im Bereich der digitalen Strukturüberwachung von Brücken voranzutreiben, konsequent verfolgt. Die vorangegangenen Veranstaltungen haben den Wissens- und Technologietransfer gestärkt und das Netzwerk mit der Praxis enger verknüpft. Das diesjährige Treffen bot eine Plattform für intensive Diskussionen und den Austausch von Forschungsergebnissen zu aktuellen Themen. Die präsentierten Projekte umfassten Modalanalyse in der Zustandsüberwachung (SHM) von Brücken, fortschrittliche faseroptische Sensortechnologien, Simulation struktureller Modelle sowie Ansätze zur Überwachung von Brücken unter Berücksichtigung von Umwelteinflüssen und viele weitere hochrelevante Bereiche der digitalen Brückenforschung.

Mit der Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München wurde die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen weiter gestärkt. Zudem konnte die Fortschritte in den dtec.bw-Projekten SHM, RISK.twin und MISDRO verfolgt und diskusstiert werden. Neu im Netzwerk konnten auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler des Instituts zum Schutz terrestrischer Infrastruktur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt begrüßt werden.

Die Doktorandinnen und Doktoranden tauschten nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse aus, sondern förderten auch den praxisorientierten Dialog, um die Relevanz ihrer Forschungsergebnisse für die Anwendung in der Brückenüberwachung zu unterstreichen. Das Netzwerktreffen markiert einen weiteren Schritt in Richtung einer umfassenden und praxisnahen Forschung auf dem Gebiet der »Digitalen Brücke«.

Dieses Jahr bot das Treffen nicht nur eine Plattform für intensive Diskussionen und den Austausch von Forschungsergebnissen, sondern beinhaltete auch einen inspirierenden Gastvortrag von Prof. Große, der eine bahnbrechende Entdeckung präsentierte: die Enthüllung einer verborgenen Kammer in der Cheops-Pyramide. Die Fortführung dieses erfolgreichen Netzwerks wird dazu beitragen, innovative Ansätze und Lösungen für die digitale Strukturüberwachung von Brücken voranzutreiben, um langfristig die Sicherheit und Effizienz dieser wichtigen Infrastrukturelemente zu gewährleisten.

 


Ansprechperson:

André Dzionara
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dtec.bw
Tel.: +49 89 6004-4506
E-Mail: andre.dzionara@unibw.de


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Titelbild: Teilnehmende des Netzwerktreffens (© HSU/UniBw H)